Jin Shin Jyutsu (jap. 仁神術, Jinshinjutsu, dt. „Menschlichkeit-Gott-Kunst“) ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode zur Harmonisierung der Lebensenergie (Qi). Jin Shin Jyutsu basiert wesentlich auf dem Halten der Finger (auch Mudras) oder Zehen und dem Berühren („Strömen“) von 26 postulierten Energiezentren am Körper mit den Händen oder Füßen, die mit verschiedenen Energieströmen in Verbindung stehen sollen.[1] Auch das bewusste Atmen (vor allem Ausatmen) spielt eine Rolle.[2] Ähnlich der Akupressur und Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin soll dabei die Resonanz zu dem Muster des gesunden Körpers wieder hergestellt werden, um den Organismus zur Selbstheilung zu führen. Bestimmte Kombinationen der so genannten „Energieschlösser“ mit den Händen oder Füßen zu halten, soll den Menschen seelisch, körperlich, und geistig ausbalancieren.

In etwa die gleiche Methode wird auch unter den Namen „Impuls-Strömen“ bzw. „Rang-Dröl“ angeboten. „Japanisches Heilströmen“ ist ein Ableger des Jin Shin Jyutsu.